Samstag, 18. August 2007
Auflagenabhängigkeit der Medien
Da äußerst irgendwer, dass ja Stoiber der nächste Bundestagpräsident werden könnte. Nebensächlich dabei, dass Stoiber selbst diesen Vorschlag mit "Unsinn" kommentiert - man schaue, was die Zeitungen, Zeitschriften aller Couleur damit machen: Für sie ist das ein gefundenes Fressen: Ein Ereignis, das zu einer Story aufgebauscht werden kann, die Leser bringt - man stelle sich die Schlagzeile vor. Selbst seriöseren Zeitungen ist dieses Ereignis immer noch ein mittelgroßer Artikel wert.

Bin ich der einzige, der gerne eine Newsquelle hat, die mich nicht mit so nichtigen "Neuigkeiten" zumüllt?

... comment

 
Warum müssen Medien immer Gallionsfiguren schaffen, hochstilisieren, hypen...?
Muss ich es wirklich ertragen, dass jede Zeitung egal welcher Couleur immer irgend welche einzelne Personen derart ins Rampenlicht stellen muss, weil es angeblich Absatz fördernd ist? Ein jedes Thema, eine Partei, ein Unternehmen oder eine Organisation wird gern plakativ auf eine (schillernde) Person reduziert, die ein komplexes Thema für die Masse greifbar macht. z.B. Ackermann: Dt Bank, Lafontaine/Liebknecht:Linke, Marina Weisband:Piraten...
Und dann ist ggf. auch schnell ein Sündenbock auffindbar und vorzeigbar.
Im obigen Fall bring schon die Erwähnung von Stoiber genügend Aufmerksamkeit, was für mache Zeitung Zweck genug ist, da kommt es auf den Inhalt der Nachricht gar nicht mehr an...

... link  


... comment